SLEEP editorial

Zappelbeine – Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Von Greta Wagner
Lesezeit: ca. 3 Minuten


Zappelbeine – Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Der ein oder andere kennt das Gefühl von unruhigen, kribbeligen Beinen. Oft ist es nur ein kurzes Zucken oder Kribbeln, das uns überkommt und bald wieder verschwindet, sich aber auch manchmal in krampfartigen Schmerzen zeigt. Für die Betroffenen ein äußerst unangenehmes Gefühl, was nur durch ständige Bewegung Linderung verschafft. In der Bewegung jedoch lässt sich nicht entspannen und schon gar  nicht schlafen. Natürlich sind Schlafstörungen die Folge. 

Das Restless-Leg-Syndrom ist eine neurologische Störung, welche durch einen Mangel an Dopamin im Gehirn entsteht - darunter leiden ca. 10 % der Bevölkerung. Die Ursache dieser Erkrankung ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch einige Faktoren, welche das Risiko für das Auftreten des Restless-Leg Syndroms erhöhen. Es steigt zum Beispiel im zunehmenden Alter, in der Schwangerschaft, bei Rauchern oder erhöhtem Alkoholkonsum. Prinzipiell sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Aber auch bei Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Parkinson oder Diabetes mellitus, steigert sich die Wahrscheinlichkeit. 

Wenn du unter Zappelbeinen leidest, solltest du daher unbedingt einen Arzt aufsuchen, um festzustellen, ob du an dem Restless-Leg-Syndrom leidest. Meist sind die Patienten von den Begleiterscheinungen gebeutelt und erschöpft, denn die ständige Schlafunterbrechung äußert sich irgendwann in bleierner Müdigkeit, nicht selten gepaart mit Verzweiflung, Ängsten und Depressionen.

Eine der häufigsten Ursachen liegt im gestörten Eisenstoffwechsel, weswegen die Betroffenen unter Dopamin-Mangel leiden. Es gibt aber noch eine Reihe anderer Ursachen, wie zum Beispiel eine Störung im Zucker- oder Nierenstoffwechsel, sowie eine Minderversorgung anderer Nährstoffe. Eine Behandlungsmöglichkeiten für das restless-leg-syndrom ist die Einnahme von Dopamin-haltigen Medikamenten. Dadurch werden die Symptome gelindert, indem sie die Dopaminausschüttung im Gehirn erhöhen. Aber auch Antikonvulsiva, Eisenpräparate und Kalziumkanalblocker können helfen. Manche Ärzte empfehlen auch eine Akupunkturbehandlung oder Physiotherapie. Durch Massagen und Dehnübungen kann die Durchblutung angeregt und Muskeln entspannt werden. Auch ein Wärmebad trägt zur Entspannung bei. Wende dich ggf. an einen Arzt der sich mit Krankheitsbild gut auskennt und achte auf dich so gut es geht. 

Experte

Greta Wagner

Greta arbeitet als freie Redakteurin und Trendscout für uns. Begeistert von medizinsichen und gesundheitsrelevanten Themen, erklärt sie uns liebevoll komplexe Zusammenhänge und dabei immer am Zahn der Zeit. Health, Beauty und Lifestyle sind Gretas Steckenpferde. Wenn sie nicht gerade mit Kind und Hund im dänischen Strandhaus abhängt und für ordentlich Balance sorgt, versorgt sie uns mit jeder Menge News, Trends und Tipps.