SLEEP editorial

Abschalten und Tee trinken

Von Filiz Nadine Müller
Lesezeit: ca. 3 Minuten


Sport, Yoga, Meditation – was wir nicht alles in Bewegung setzen, um nach einem stressigen Tag unser System herunterzufahren. Dabei kann die richtige Tasse Tee tatsächlich schon mächtig was bewirken.

Was wir brauchen, um abzuschalten und Körper und Geist auf den Ruhemodus einzutunen, ist mindestens so individuell wie der Mensch und  seine Vorlieben selbst. Klar bevorzugt nicht jeder ein Heißgetränk zum Dinner (Schlaftees können übrigens wunderbar kalt genossen werden!). Aber alle, die das Gefühl haben, sie brauchen eher weniger Action statt mehr Zirkus und sich statt Wein oder Bier zufällig für Kräutertees begeistern können: Es gibt zahlreiche unterschätzte Heilkräuter, die sehr viel mehr drauf haben, als wir ihnen zuschreiben. So lindert zum Beispiel Kamille nicht nur Bauchschmerzen  (Oh,  ja,  wir  erinnern  uns an  Kindertage  inklusive  Wärmflasche  und  Bettruhe),  sondern  hat nachweislich eine beruhigende Wirkung und hilft gegen Stress.

Um nur einige wenige populäre Zauberkräuter zu listen:  Hopfen,  Baldrian,  Zitronenmelisse  und Lavendel  –  all  diese  Pflanzen  können  sich  positiv  auf  unsere Schlafqualität auswirken. Selbst gemixt, als fertige Schlaftee-Sachets, getrocknet oder frisch gesammelt – schon eine Tasse Schlummertrunk am Abend (am besten rechtzeitig eine Stunde vor dem Ins-Bett-Gehen) wirkt allein durch  die  Wärme entspannend  und  kann  bei  regelmäßiger  Anwendung  das  Nervensystem  beruhigen,  das Einschlafprozedere verkürzen und den Schlaf insgesamt deutlich verbessern.

Cheers!

Experte

Filiz Nadine Müller

Journalistin, Texterin, Autorin, Mutter und viele Worte mehr könnten diese Frau beschreiben,
die von Brigitte bis EMOTION Geschichten platziert, aber auch von Werbeagenturen und
Unternehmen gebucht wird, weil sie Worte für so ziemlich alles findet, was sie begeistert.